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Blochziehen

Weil wir nicht gingen ins Ehejoch, müssen wir ziehen das schwere Bloch!

So einfach und schnell lässt sich das traditionelle Blochziehen erklären. Ein Brauch dessen Wurzel bis zu den Kelten zurück reicht und sich aus einem Fruchtbarkeitskult entwickelt hat. Wenn im Fasching nicht geheiratet wurde, mussten zur Mahnung die heiratsunwilligen Mädchen und Burschen ein schweres Bloch ziehen. Dieses symbolisiert einen Pflug der im Frühling die Äcker bestellt und so für eine reiche Ernte sorgt.

Begleitet von zahlreichen sagenumworbenen Gestalten wie dem Waldteufel, den Gschallamandl, Strohmännern und vielen mehr zog der Blochzug durch das Dorf. Daraus entwickelte sich ein kunterbuntes Faschingstreiben. Und das wird in Bad Waltersdorf alle zehn Jahre gefeiert.

Faschingssonntag, 23.02. - Rückblick

Am Faschingssonntag, den 23.02., haben 20 dekorierte Wägen von Vereinen und Betrieben am Blochziehen teilgenommen. Dabei wurde ein 38 Meter langes Bloch von den Mitgliedern des Roten Kreuzes mit Muskelkraft in das Ortszentrum gezogen.
Highlights waren die Hochzeit, Bloch-Versteigerung und Prämierung der schönsten Wägen. Über 2500 Kostümierte Gäste waren dieses Jahr beim Blochziehen dabei und haben ordentlich mitgefeiert. Ein herzliches Dankeschön gilt natürlich allen Gemeindearbeitern, Betrieben, Vereinen und Gästen die diese wahnsinns Veranstaltung mit uns möglich gemacht haben.

Vielen lieben Dank an alle die so tatkräftig mitgeholfen und mitgefeiert haben, wir freuen uns schon auf das nächste Blochziehen in 10 Jahren!

 

Hier finden Sie alle Fotos vom Blochziehen 2020